Flexibilität ist gefragt - Angebote auf dem Schulbauernhof

Dennoch geht das alltägliche Leben weiter: Die Tiere müssen versorgt und der Garten gepflegt werden. Diese Aufgaben übernimmt ein kleiner Teil des Schulbauernhofteams, während andere Mitarbeiter übergangsweise in anderen Bereichen unserer Diakonie aushelfen. Es ist uns ein großes Anliegen, dass wir unserem Auftrag auch unter erschwerten Umständen so weit wie möglich gerecht werden

„Der Bauernhof als Klassenzimmer – Ein Tag auf den Zukunftsfeldern“: Unter diesem Motto bieten wir während der Corona-Zeit ein Tagesprogramm für Schulklassen aus der Region an. Angeleitet durch unser Team dürfen die Kinder im Stall und Garten kräftig mit anpacken. So erfahren sie viel über die landwirtschaftlichen Abläufe eines ökologisch ausgerichteten Betriebs und lernen sich in Kleingruppen auch untereinander besser kennen.

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Auch die Vermarktung der Bio-Produkte, die bei uns erzeugt werden, wird von Kunden aus der Region sehr gut angenommen. Dies zeigt: Die heimische Versorgung hat in der Gesellschaft wieder einen höheren Stellenwert.

Die Jahreszeitenkurse erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit. Viermal pro Jahr kommen Schulklassen in das „Grüne Klassenzimmer“ und können so den jahreszeitlichen Verlauf der Natur miterleben.

Das Projekt „Rent a Huhn“ war stets ausgebucht. Für Kinder, aber auch für die Senioren unseres Altenzentrums war es eine wertvolle Erfahrung, Hühner zu versorgen und zu sehen, wie sie leben. Solche natürlichen Erlebnisräume gewinnen angesichts von Digitalisierung und einem wachsenden Leistung-druck, dem bereits unsere Schüler ausgesetzt sind, immer mehr an Bedeutung. Gerade in der Corona-bedingten erlebnisarmen Zeit vermitteln Erfahrungen in der Natur neue Zuversicht und stärken die Gemeinschaft.

Kinder und Jugendliche der Jugendhilfe sowie Schülergruppen der Johannes-Kullen-Schule und Kinder der Kindergärten Korntal nutzen ebenfalls unser Gelände für naturpädagogische Veranstaltungen. Mit großer Freude konnten wir in den Sommerferien nach Erstellung eines umfassenden Hygienekonzepts zwei Kinderfreizeiten für die Jugendhilfe anbieten.Bei allen Angeboten sind wir gefordert, uns ständig auf neue Situationen einzustellen. Dies verlangt von Mitarbeitern wie von Schülern und Lehrkräften ein hohes Maß an Anpassungsbereitschaft und Einfallsreichtum. Schon jetzt freuen wir uns darauf, wenn im Frühling die Schöpfung neu erwacht und unser Hof – dann hoffentlich im normalen Betrieb – wieder vermehrt von fröhlichen Kindern belebt wird.

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