Mitarbeiter-Dankeschön-Veranstaltungen für die Diakonie-Mitarbeiter mit Johannes Warth

Mitarbeiter-Dankeschön-Veranstaltungen für die Diakonie-Mitarbeiter mit Johannes Warth

Leckere Häppchen vom Landschloss zum lockeren Austausch untereinander im Gemeindezentrum, eröffneten die beiden Veranstaltungsabende am 27. und 28. November. Die Events waren durch die Spende des Gottesdienst-Opfers des Diakonie-Sonntag als Dank für den engagierten Einsatz der Mitarbeiter möglich geworden.

Johannes Warth, wortgewitzter Weltenbummler, erprobter Mut-Macher und raffinierter Um-die-Ecke-Denker, berührte und erfreute die Gäste des Abends mit seinem inspirierenden Programm „Die 8 Samen der Achtsamkeit“. Er erzählte mit humorvollen und unterhaltsamen Bibel- und Alltagsgeschichten, wie wir Samen in uns zu einer guten Frucht heranwachsen lassen.

Wir sind „ein-same“ Spitze und sollten in der „Zwei-samkeit“ und Gemeinschaft mit einem Gesicht unterwegs sein, das der Badezimmerspiegel morgens wirklich auf den Weg bringen möchte. Wer nichts wagt, der nichts gewinnt, denn mit dem „Try-some“ (drei) wachsen wir über uns hinaus, wenn wir uns an Neuem versuchen. Die „Furcht-samkeit“ (Fear-some, vier), durch Ehrfurcht zu ersetzen, führt weiter zum „Freud-Same“ (fünf), der das Leben erst lebenswert macht. Hier zitiert Warth Karl Valentin, der einst sagte: „Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“  Zu guter Letzt gehört zum Leben eine Prise Sinn (sechs) gepaart mit der Fähigkeit, Dinge auszusieben (sieben), die im Sinne Sokrates weder wahr noch gut noch notwendig sind und die Acht-samkeit für sich und andere.

Schauspielerisch brilliant jongliert Warth Worte und Witze. Artistisch balanciert er mehrere Bälle sowie sich selbst auf einem Seil. Und last but not least zaubert er aus acht Zeitungsblättern einen Wortbaum, der ins Unendliche zu wachsen scheint.

 

Fotos von Bernhard Weichel

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